Am Samstagabend verfolgten Millionen Zuschauer weltweit den Eurovision Song Contest 2026. Doch während DARA den offiziellen Sieg für Bulgarien holte, küren die Spotify Streamingdaten einen anderen Künstler zum inoffiziellen Fan-Favoriten: Sal Da Vinci.
Historischer Sieg für Bulgarien
DARA hat mit „Bangaranga“ den ersten ESC-Sieg überhaupt für Bulgarien errungen. Die Sängerin setzte sich mit dem Dance-Track in beiden Wertungen durch – Jury und Publikum überzeugte der Mix aus eingängigem Refrain, aufwendiger Choreografie und kraftvoller Bühnenpräsenz.
Im Vorfeld war „Bangaranga" nicht als Favorit gehandelt worden. In der Woche der Halbfinals und des Finales entwickelte sich der Song auf Spotify jedoch zum Breakout-Hit: Die Streams stiegen um mehr als 360 Prozent – DARA kletterte damit vom achten auf den vierten Platz der meistgestreamten ESC-Beiträge 2026.
Italien wird zum „Fan-Gewinner“ des ESC 2026
Während Bulgarien die offizielle Trophäe holte, setzte sich auf Spotify ein anderer Beitrag an die Spitze: „Per sempre sì“ des italienischen Künstlers Sal Da Vinci kam auf über 28 Millionen Streams weltweit – und war damit der meistgestreamte Song des diesjährigen ESC.
Auf Platz zwei folgt Schwedens „My System“ von FELICIA, auf Rang drei Finnlands „Liekinheitin“ von Linda Lampenius und Pete Parkkonen. Den vierten Platz belegt der offizielle Gewinnerbeitrag „Bangaranga“ von DARA, die Top 5 komplettiert Zyperns Antigoni mit „JALLA”.
Die Zahlen machen deutlich: Der ESC verschafft Künstler*innen eine globale Plattform – unabhängig vom offiziellen Ergebnis des Wettbewerbs.
Sarah Engels ist Eurovision-Fan-Favoritin in Deutschland
In Deutschland ergibt sich ein anderes Bild: „Fire“ von Sarah Engels war hierzulande der meistgestreamte ESC-Beitrag 2026 und zugleich der meistgestreamte ESC-Song am Tag des Finales – trotz eines 23. Platzes im Wettbewerb.
In der deutschen Top 5 folgten „Per sempre sì“ von Sal Da Vinci (Italien) auf Platz 2, „TANZSCHEIN“ von COSMÓ (Österreich) auf Platz 3, „My System“ von FELICIA (Schweden) auf Platz 4 sowie „JALLA“ von Antigoni (Zypern) auf Platz 5.
Zudem streamte Deutschland die offizielle Eurovision 2026-Playlist häufiger als jedes andere Land in Europa.
Eurovision-Fans feiern weiter auf Spotify
Eurovision-Fans weltweit teilen ihre Lieblingsbeiträge weiterhin auf Spotify: Mehr als 1,2 Millionen Playlists wurden rund um den Eurovision Song Contest erstellt.
„Eurovision ist einer der stärksten kulturellen Momente Europas: Der Wettbewerb bringt Fans durch Musik zusammen und gibt Künstler*innen die einzigartige Möglichkeit, ein Publikum weit über ihre Heimatmärkte hinaus zu erreichen”, so Andy Sloan-Vincent, Head of Music, Spotify Europe. „Während Bulgarien in diesem Jahr die Trophäe geholt hat, zeigen die Spotify Daten, wie stark Fans auch nach dem Finale weiterhin die Songs und Künstler*innen unterstützen, die sie lieben. Wir sind stolz darauf, diese Verbindung zu stärken – indem wir Eurovision-Künstler*innen helfen, globale Fangemeinden aufzubauen, neue Hörer*innen zu erreichen und europäische Musikkultur in die Welt zu tragen.“
Weltweite Top 10 der meistgestreamten ESC-Songs 2026 auf Spotify
| Land | Künstler*in | Song | ESC-Platzierung |
| Italien | Sal Da Vinci | Per sempre sì | 5 |
| Schweden | FELICIA | My System | 20 |
| Finnland | Linda Lampenius, Pete Parkkonen | Liekinheitin | 6 |
| Bulgarien | DARA | Bangaranga | 1 |
| Zypern | Antigoni | JALLA | 19 |
| Israel | Noam Bettan | Michelle | 2 |
| Griechenland | Akylas | Ferto | 10 |
| Deutschland | Sarah Engels | Fire | 23 |
| Rumänien | Alexandra Căpitănescu | Choke Me | 3 |
| Moldau | Satoshi | Viva, Moldova! | 8 |




